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Multifunktionsgebäude übergeben


Schlüsselübergabe

Schlüsselübergabe von Architekt Josef Roth an Bgm. Horst Engler

Stätte der Begegnung für Jung und Alt
Eröffnung: Neues Multifunktionsgebäude den Bürgern übergeben - Erste Schule in Unterfranken nur mit Ganztagsklassen
 
 
Zu einer Stätte der Begegnung für Jung und Alt soll das neue Multifunktionsgebäude an der Schillerstraße 3 werden. Dies betonte der Mainaschaffer Bürgermeister Horst Engler am Freitag bei dem Festakt, mit dem der 2,4 Millionen Euro teure Neubau übergeben wurde.
 
Dies waren in großer Zahl erschienen, ebenso wie Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft. Begrüßt wurden sie von den Schüler der Klasse 4b unter Leitung ihres Lehrers Michael Lorenz mit dem Lied aus dem Dschungelbuch »Probiern wir's mit Gemütlichkeit, dann kommt vielleicht das Glück auch zu Dir.«

Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten

Bürgermeister Horst Engler dankte in seiner Ansprache dem Architekten Josef Roth (Leidersbach) und allen Handwerkern dafür, dass sie ein wunderschönes Gebäude errichtet haben, das multifunktionale Nutzungsmöglichkeiten aufweist. So ist im Erdgeschoss mit einer Nutzfläche von 560 Quadratmetern die Einrichtung für die Mittagsbetreuung der Schul- und Hort-Kinder untergebracht. Dazu gehören die Mensa, in der gleichzeitig rund 120 Kinder verpflegt werden können - für sonnige Tage gibt es im Außenbereich auch eine Terrasse - mit Küche und Essensausgabe, Spülküche plus Nebenräume.

Bürger können Räume anmieten

Ebenfalls auf dieser Ebene liegen die Räume für die Ganztagsbetreuung der Schulkinder. Diese Räume sind teilweise durch verschiebbare Raumelemente in ihrer Größe und Nutzung veränderbar. So ist für die ruhigeren Schüler ein Raum mit Couch-Möbeln und für die aktiveren Schüler ein Raum mit einem Tischkicker ausgestattet. Diese Räume könnten von Bürgern und Ortsvereinen auch für Feiern und Veranstaltungen genutzt werden, kündigte der Bürgermeister an.

Das Obergeschoss ist für die öffentliche Bücherei vorgesehen. Das Gebäude ist behindertengerecht eingerichtet und das Obergeschoss mit einem Aufzug erreichbar.

Architekt Josef Roth sagte, dass es das Ziel war, ein Gebäude zu errichten, dass alle geforderten Funktionen erfüllt, gepaart mit modernster Technik und Ausstattung. Auch in Bezug auf regenerative Energien wurde dem Stand der Zeit entsprochen, so wurde im Keller eine Holz-Pellets-Heizung eingebaut und auf dem Dach eine Fotovoltaikanlage installiert. Er übergab symbolisch einen großen Schlüssel an den Bürgermeister.

Mehr Platz für Schüler

Die neue Rektorin Anna Rothe-Thietke der Ascapha-Schule freute sich, dass das Raumangebot der Schule, insbesondere für die Schüler der acht Ganztagsklassen erheblich erweitert wird. Dieses Gebäude bietet den Betreuern viele Möglichkeiten, die Freizeit der Ganztagsschüler abwechselungsreicher zu gestalten. »Ich bin zuversichtlich, dass das Gebäude von den Schülern mit Leben erfüllt wird. Ideen dazu haben wir sicher ganz viele«, so die Rektorin.

Auch die Leiterin der angrenzenden Kita Wunderland, Elke Flörchinger versprach: »Wir Wunderländer wollen dieses Haus mit Leben füllen, wir wollen mit unseren Kindern hier einziehen, zu Hause sein und es zum Lebensraum erobern und gestalten«. Zur Hauseinweihung überreichte sie Bürgermeister Engler Brot und Salz mit dem Wunsch für ein fruchtbares Miteinander aller Nutzer dieses Hauses.

Die Leiterin der öffentlichen Bücherei, Irmgard Welzbacher, dankte im Namen ihres ehrenamtlichen Teams für die neu geschaffenen großzügigen Räumlichkeiten für die Bücherei.

Kleinostheim finanziell beteiligt


»Auch wir Kleinostheimer freuen uns, dass die Gemeinde Mainaschaff mit diesem neuen Gebäude das Angebot im Schulleben für die aus Kleinostheim stammenden Hauptschüler, die seit vergangenem Schuljahr die Ascapha-Schule besuchen, verbessert hat«, so der stellvertretenden Kleinostheimer Bürgermeister Hubert Pfannmüller. Die Gemeinde Kleinostheim beteiligt sich an den Kosten für Bau und Unterhalt entsprechend der Anzahl der eigenen Schüler.

Die Glückwünsche der Regierung von Unterfranken überbrachte Regierungsdirektorin D. Adelheid Hüttlinger. Sie hob hervor, dass die Mainaschaffer Ascapha-Schule ab dem neuen Schuljahr als erste Schule in Unterfranken Ganztagsklassen für alle Grund- und Hauptschulklassen anbietet. Daher hat die Regierung dieses Neubau mit 370 000 Euro bezuschusst.

Die Glückwünsche des Landkreises übermittelte die stellvertretende Landrätin Marianne Krohnen.

Die evangelische Pfarrerin Birgit Niehaus und der katholische Pfarrer Georg Klar erbaten den Segen Gottes für das Bauwerk und die Benutzer. Pfarrer Klar: »Möge dieses Haus zu einer Begegnungsstätte für die Seelen und Herzen werden.« (Reinhold Urban, Main-Echo 20.09.2010)
 


Schüler der Klasse 4 BKlasse 4 B, Leitung Michael Lorenz


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