Hochwassersäule: Gemeinde Mainaschaff

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Hochwassersäule

Ein Denkmal historischer Hochwasserereignisse und Gemeindezusammenhalt

Beteiligte bei der Herstellung der Hochwassersäule:

Gemeinde Mainaschaff (Finanzierung)

  • Bgm. Rudolf Roth (Bildmaterial)
  • Bauamtsleiter Thomas Kerz (Koordinierung)
  • Bauhof-Mitarbeiter (Fundamente, Aufstellung)

Wasserwirtschaftsamt AB (Mitfinanzierung)

  • BD Heribert Januszewski (Hochwasser-Daten)
  • Fa. Uhl & Jacobi (Steinmetzarbeiten)
  • Thomas Gerst (Kupferhaube)

Verein für Orts- und Familiengeschichte Mainaschaff

  • Edgar Büttner[+], Artur Ott, Horst Engler, Lothar Schlett,
  • Armin Petrich ( Suchen und Aufmessen von Hochwassermarken, Datenermittlung, Planung der Hochwassersäule u.a.m.)

Am 1. Mai 2004, um 11:00 Uhr, wurde die Hochwassersäule am Mainufer, unterhalb des ehemaligen Gasthauses "Schwanen" vorgestellt. Auf Initiative und Vorarbeit von Edgar Büttner wurde über mehr als zehn Jahre durch Mitglieder des Geschichtsvereines versucht, historische Hochwasserstände, die in Mainaschaff nur sehr spärlich dokumentiert sind, festzustellen. Daß der Pfosten am Eingang zum Hof des ehemaligen "Happel", welcher einige Hochwassermarken aufwies, bei den letzten Umbauarbeiten kurzfristig entfernt wurde, bevor diese dokumentiert werden konnten, erschwerte natürlich unsere Arbeit. Trotzdem gelang es, vierzehn alte und neue Hochwassermarken mit ausreichender Genauigkeit festzulegen, so daß eine informative Auswahl an Hochwasser-Ereignissen der vergangenen 200 Jahre an unserem Mainufer für eine Hochwassermarke vorliegt.

Neben der bekannten Marke des Hochwassers vom Februar 1909 in Mainaschaff und den, vom Wasserwirtschaftsamt übermittelten Angaben von der alten Schleuse Stockstadt (1920, 1970 und 1982) haben wir noch die von Büttner festgehaltene Marke vom Januar 1995 und die Beschreibung des Lokalkaplans Joseph Schmitt über das große Hochwasser vom März 1845 (" ..ca. 3 Schuh im Erdgeschoß .... und 8 Schuh im Garten"), der damals im Haus Schwanengasse 3 wohnte. Alle diese Hochwässer sind auch am Theoderichstor in Aschaffenburg verzeichnet, so daß mit diesen Daten das mittlere Hochwassergefälle zwischen Mainaschaff und Aschaffenburg ermittelt und mit einiger Genauigkeit andere Hochwassermarken von dort nach hier übertragen werden konnten.

Die Hochwasser-Säule, welche im Auftrag der Gemeinde Mainaschaff von der Fa. Uhl & Jacobi bearbeitet wurde, besteht aus rotem Sandstein, hat einen Durchmesser von 60 cm und ist etwa 3 m hoch. Sie steht auf einem, ca. 25 cm hohen Fundamentsockel, dessen Oberkante vom Gemeinde-Bauhof genau auf die Höhenkote von 110,00m üNN betoniert wurde. Die eingravierten Marken lassen sich also leicht mit dem Zollstock abmessen, ebenso wie zukünftige Hochwasserstände. Im Freiraum zwischen den Marken von 1882 und 1845 ist ein Schriftzug und das Gemeindewappen eingelassen. Die Gravuren sind wechselseitig um 30° aus der Frontansicht gedreht, damit Überlappungen vermieden und die Schriftzüge von beiden Seiten bereits beim Herannahen erkannt werden.

Folgende Hochwasserstände sind auf der Säule dokumentiert:

  • März 1845 (112,40)
  • November 1882 (111,85)
  • Februar 1810 (111,65)
  • Februar 1876 (111,40)
  • Februar 1862 (111,30)
  • Januar 1920 (111,20)
  • Januar 1799 (111,20)
  • Februar 1909 (111,10)
  • Februar 1970 (110,95)
  • Januar 1995 (110,60)
  • März 1942 (110,40)
  • Januar 2003 (110,40)
  • Januar 1880 (110,22)
  • Januar 1982 (110,10)

Hochwasser-Ereignisse waren für unsere Vorfahren nicht nur Katastrophen, sie boten auch die Möglichkeit, durch "Abfischen" des Treiholzes Vorteile zu erzielen, sei es zur Verwendung als Brennholz oder druch Versteigerung, wenn hochwertige Stämme z.B. aus zerstörten Flößen geborgen werden konnten. Im März 1845 verloren bei dem großen Hochwasser zwei junge Männer ihr Leben bei dem Versuch, Stammholz ans Mainaschaffer Ufer zu holen. Unweit der heutigen Hochwassersäule ertranken der 29jährige Philipp Leist und der 19jährige Johann Lang unter den Augen des damaligen Lokalkaplanes Joseph Schmitt, der ihnen nur noch den letzten Segen geben konnte. Die Leiche des Johann Lang wurde erst 4 Wochen später bei Kleinostheim gefunden.

Die Wucht früherer Hochwässer zeigt auch die Erzählung von Frau Dr. Vogel, deren Mutter Eva Anna Merget (*18.08.1881) im Anwesen Schwanengasse 6 ihr Elternhaus hatte. Beim Hochwasser im Jahre 1882 wurde zunächst das Vieh aus den Ställen in Sicherheit gebracht. Als die Eltern dann zurückkamen schwamm bereits die Wiege des Kleinkindes im Zimmer herum. In den Gemeinde-Journalen fand Lothar Schlett Einträge von 1862 zum Haus der Margaretha Sauer, Schwanengasse 4, welches durch Hochwasser derart baufällig geworden war, dass es auf Kosten der Gemeinde abgesprießt werden musste.

Seit der Errichtung der Staustufe im 1. Weltkrieg erreichten die Hochwässer aber nur noch maximal die Hälfte der Höhe von 1845. In jüngster Zeit überschreiten sie den Sockel dieser Hochwassersäule nur noch wenig.